Was für ein Tag...
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht bei der Nacht...
Was für eine Nacht!!! (mal wieder)
Als wir unseren letzten Post geschrieben haben, haben wir nicht damit gerechnet, dass das Wetter das mit dem "Bumms-Fallera" so ernst nimmt.
Also in der gestrigen Nacht hat hier auf der Insel kaum jemand geschlafen. Dank vier aufeinander folgenden Gewittern, die zu Stromausfall, Blitzeinschlägen (min. 10 in Häuser, unteranderem ins Strandcafe), ohrenbetäubenden Knallen und irren Wolkenbildern.
Ganz verschlafen wirkte die Insel gestern Mittag. Im Sonnenschein bin ich zur Arbeit gegangen, um 14 Uhr. Um 15 Uhr ist dann die Welt untergegangen. Ich hatte mit Micha noch diskutiert, ob das Gewitter vorbeizieht oder ob da noch was runter kommt, als sich plötzlich innerhalb zwei Minuten der Wind um 180° drehte. So schnell konnten wir gar nicht die Türen schließen. Wir wurden kletschnass, als wir zu viert (Micha, 2 Cobi-colf-Gäste und ich) versucht haben die Türen zuschließen und mit Kabelbindern daran gehindert haben erneut aufzufliegen. Zum Glück sind die Scheiben aus Panzerglas oder so was ähnlich stabilem.
Danach konnten wir nur noch die Kasse vor den Wassermassen retten und zusehen, wie halbe Baume durch die Gegend geschleudert wurden, unsere Möbel in die Dünen flogen und das Fußballfeld auseinander gerissen wurde. Nach gefühlten 5 Stunden war das schlimmste vorbei und das Chaos auf Baltrum perfekt. Uns hat es von allen ostfriesichen Inseln am schlimmsten getroffen. Nach cirka einer 3/4 Stunde kam ein erlösender und gleichzeitig erschreckender Anruf von Basti. Ich war froh, dass es ihm gut ging, aber was er mir dann erzählte machte mein persönliches Chaos perfekt. Unser Wohnzimmer und gleichzeitig Schlafzimmer stand unter Wasser. Der Teppich voll mit Muschelsplittern und Dreck unser Bett war nass, unsere Laptops auch. (Glück im Unglück: Sie funktionieren noch) Ich durfte kurz nachhause und musste dann wieder in der Arena helfen. Basti hat sich ne Vertretung besorgen können und war dann leider mit der ganzen Arbeit alleine.
Apropos Arbeit ich muss da jetzt mal hin.
Wir melden uns mal heute Abend und hoffen dass bei euch das CHaos in NRW nicht so schlimm war.
Fotos folgen erst später (technische Probleme), aber auf www.moin@baltrum.de könnt ihr euch schonmal was angucken.
bis dann
eure Wiebke
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht bei der Nacht...
Was für eine Nacht!!! (mal wieder)
Als wir unseren letzten Post geschrieben haben, haben wir nicht damit gerechnet, dass das Wetter das mit dem "Bumms-Fallera" so ernst nimmt.
Also in der gestrigen Nacht hat hier auf der Insel kaum jemand geschlafen. Dank vier aufeinander folgenden Gewittern, die zu Stromausfall, Blitzeinschlägen (min. 10 in Häuser, unteranderem ins Strandcafe), ohrenbetäubenden Knallen und irren Wolkenbildern.
Ganz verschlafen wirkte die Insel gestern Mittag. Im Sonnenschein bin ich zur Arbeit gegangen, um 14 Uhr. Um 15 Uhr ist dann die Welt untergegangen. Ich hatte mit Micha noch diskutiert, ob das Gewitter vorbeizieht oder ob da noch was runter kommt, als sich plötzlich innerhalb zwei Minuten der Wind um 180° drehte. So schnell konnten wir gar nicht die Türen schließen. Wir wurden kletschnass, als wir zu viert (Micha, 2 Cobi-colf-Gäste und ich) versucht haben die Türen zuschließen und mit Kabelbindern daran gehindert haben erneut aufzufliegen. Zum Glück sind die Scheiben aus Panzerglas oder so was ähnlich stabilem.
Danach konnten wir nur noch die Kasse vor den Wassermassen retten und zusehen, wie halbe Baume durch die Gegend geschleudert wurden, unsere Möbel in die Dünen flogen und das Fußballfeld auseinander gerissen wurde. Nach gefühlten 5 Stunden war das schlimmste vorbei und das Chaos auf Baltrum perfekt. Uns hat es von allen ostfriesichen Inseln am schlimmsten getroffen. Nach cirka einer 3/4 Stunde kam ein erlösender und gleichzeitig erschreckender Anruf von Basti. Ich war froh, dass es ihm gut ging, aber was er mir dann erzählte machte mein persönliches Chaos perfekt. Unser Wohnzimmer und gleichzeitig Schlafzimmer stand unter Wasser. Der Teppich voll mit Muschelsplittern und Dreck unser Bett war nass, unsere Laptops auch. (Glück im Unglück: Sie funktionieren noch) Ich durfte kurz nachhause und musste dann wieder in der Arena helfen. Basti hat sich ne Vertretung besorgen können und war dann leider mit der ganzen Arbeit alleine.
Apropos Arbeit ich muss da jetzt mal hin.
Wir melden uns mal heute Abend und hoffen dass bei euch das CHaos in NRW nicht so schlimm war.
Fotos folgen erst später (technische Probleme), aber auf www.moin@baltrum.de könnt ihr euch schonmal was angucken.
bis dann
eure Wiebke
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